mit Mara Abt
mit Mara Abt

Mein Weg mit Nia

An dieser Stelle möchte ich erzählen, inwiefern Nia mein Leben verändert und was es bei mir bewirkt hat.

1. Meine Füße:

Vor Nia hatte ich sogenannte Senkfüße. Das Gewölbe in meinen Füßen war relativ schwach. Als Kind bekam ich Einlagen, die ich gehasst habe. Ich konnte zwar tanzen und laufen, aber nie lange stehen. Ich hatte immer das Gefühl, dass meine Füße mich nicht tragen könnten.

Durch Nia habe ich nicht nur gelernt, wie meine Füße eingesetzt werden wollen, sondern auch wie ich sie effektiv trainieren kann. Meine Füße haben sich dadurch sehr verändert. Das Gewölbe ist viel besser ausgeprägt. Meine Füße sind stark und können mich tragen. Ich kann heute problemlos lange stehen.

 

2. Meine Beziehung zum Boden:

Schon vor Nia habe ich mich gern auf den Fußboden gelegt, dort gelegen und geträumt oder auch gelesen. Doch durch Nia hat sich meine Beziehung zum Boden radikal verändert. Wenn ich mich heute auf dem Fußboden ablege, dann genieße ich, dass er mich trägt und ich kann wirklich loslassen. Ich finde Geborgenheit darin, mich vom Boden tragen zu lassen - eine Geborgenheit, die meine Körperzellen vorher nicht kannten.

Wenn ich aufstehe oder mich anderweitig vom Boden wegstemme, kann ich spüren, dass er mir einen Widertand bietet, der mir die Bewegung erleichtert, so auch beim Gehen, bei jedem Schritt.

 

3. Meine Haltung:

Mein Hohlkreuz und meine Kopfhaltung wurden von meinen Tanzlehrern immer wieder korrigiert. Das hat mir zwar bewusst gemacht, dass ich ein Hohlkreuz habe und meinen Kopf zu weit vorstrecke, es hat allerdings noch nicht dazu geführt, dass ich das verändern konnte. Durch Nia habe ich gelernt, meinen Körper ganz neu zu organisieren auf eine Art und Weise, bei der tief in mir drin etwas loslassen kann. Mein Becken darf entspannt hängen. Mein Kopf muss nicht länger vorgestreckt werden in einer Art Habacht-Stellung. Er gehört zu meinem Körper, darf ihn krönen und zwar so, das er sich möglicht leicht anfühlt.

 

4. Meine Links-Rechts-Legasthenie:

Ich bin Linkshänder mit einer stark ausgeprägten Links-Rechts-Legasthenie. Noch vor 10 Jahren war es so, dass immer, wenn diese Begriffe fielen, ich in einen längeren Denkprozes verfiel, um mir zu überlegen, wo denn nun rechts bzw. links sind. Als Nia-Teacher war das ungünstig, weil ich ja Bewegungen ansagen musste. Ich behalf mir zunächst, in dem ich Merkmale im Raum nutzte, wie z.B. "Fensterseite" oder "zur Türseite". Doch mit der Zeit und durch das viele Üben der Nia-Bewegungen bekam ich ein Gefühl dafür, welche meine linke Körperseite ich und welche meine rechte. Immer noch stoße ich auf Herausforderungen und kann mir dann gut vorstellen, wie der Fahrplan in meinem Gehirn gerade umgebaut wird, bis ich dann auch das meistere. Und ab und an habe ich immer noch Tage, in denen ich zurückfalle und plötzlich wieder das Nachdenken brauche, um zu wissen, wo links ist. Doch insgesamt ist meine Legasthenie in erstaunlichem Maße zurückgegangen.

 

 

5. Mein Corpus Callosum:

Das Corpus Callosum ist die Verbindung zwischen den beiden Hirnhemisphären. Es heißt, Frauen hätten dort eine Datenautobahn und Männer nur einen Ackerweg. Ich fürchte, ich hatte auch nur einen Ackerweg und tobte vorwiegend in der gefühligen rechten Gehirnhälfte rum. Mit anderen Worten: Ich hatte ziemliche Schwierigkeiten mit Struktur. Ich erinnere mich noch, wie sich ein Freund in meine noch unfertige Magisterarbeit hineinlas und dann sagte: "Also bei den Historikern würden sie Dir das um die Ohren hauen und Dir sagen, Du sollst keine Märchen schreiben." Heute bin ich eine ausgezeichnete Konzepterin und es fällt mir geradezu spielend leicht, Inhalt in eine Struktur zu binden. Auch in meinem Leben bin ich wesentlich ordentlicher und strukturierter geworden. Auch daran hat Nia seinen Anteil. Nia zu unterrichten ist eine große Herausforderung, weil sowohl Freiheit und Innenschau eine immense Rolle spielen, als auch Struktur und Technik. Permanent war und bin ich gefordert, beides miteinander zu verbinden. Multi-Skilling also. Für mich ein hervorragendes Training und ich könnte wetten, dass ich jetzt auch eine Datenautobahn habe... ;-)

"Tanzen ist wie ein Virus,

hat man sich einmal infiziert,

wird man es nie los."

               (Anonym)

 

 

Aktuelles

Nia Special 'Chakra Dancer' a, 01.03.

Nia Open Air

war wunderbar und findet 2019 wieder statt.

Intensive Chakrenmeditation, verfasst und gelesen von Mara Abt.

Diese Meditation spricht alle sinnlichen Kanäle an, um einen Zugang zu dem jeweiligen Chakra herzustellen und bietet eine ausführliche thematische Auseinandersetzung zu jedem Chakra, untermalt von wundervollen, sphärischen Klangteppichen und einer japanischen Flöte. Wundervoll zum entspannen und zum Klären existenzieller Themen.

 

Diese CD kannst Du direkt bei mir bestellen zum Preis von 19,90 Euro.